Geschichte
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Die Gelehrten unterteilen die Zeit in fünf Zeitalter. Mythos und Geschichte vermengen sich dabei, und da keine durchgehende Tradition schriftlicher Überlieferung existiert, variiert das Geschichtsbild von Landstrich zu Landstrich stark.
Herrscher und Priester verändern und fälschen die spärlichen Aufzeichnungen über das Gestrige häufig nach gegenwärtigen politischen Zielsetzungen und religiöse Anschauungen, so dass gerade schriftliche Aufzeichnungen die unzuverlässigsten sind.
Die folgende Darstellung entspricht am ehesten einem gemeinsamen Nenner der unterschiedlichen Geschichtsschreibungen.
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Das erste Zeitalter
Am Anbeginn der Zeit war Nichts, doch das Nichts teilte sich, und so entstanden Nonis und Yserta, Göttervater und –mutter.
Yserta gebar vier Kinder, die Titanen, die sofort zu streiten begannen und miteinander rangen, um zu bestimmen, wer der stärkste von ihnen sei und über die anderen herrschen solle. In ihrem Streben nach Vorherrschaft vernichteten sie sich beinahe gegenseitig, und schließlich war keiner von ihnen mehr stark genug, den Kampf fortzuführen.
Das zweite Zeitalter
Als sie innehielten in ihrem ewigen Ringen, sahen sie, dass aus ihrem Kampf die Welt geboren worden war. Aus den verlorenen Gliedern Ahns waren Länder und Berge geworden, der Odem Aurias fegte als Wind und Sturm darüber hinweg, Talrochs Blut hatte sich darauf zu Meeren und Flüssen gesammelt, und Shirochs Zorn hatte Feuer unter und über der Erde entzündet.
Die Welt war noch wüst und ungestaltet. Feuerstürme fegten über das Land, Orkane zerfetzten Tier und Land, das Meer zerschmetterte die Küste, und die Erde bebte durch Ahns Schmerzen.
Die einzigen Wesen, die in diesem Chaos überleben konnten, waren die Riesen, Kinder der vier Titanen, das erste der sterblichen Völker. Die Riesen waren stark und vom Willen ihrer Eltern beseelt, die gesamte Welt zu beherrschen. Doch stritten auch sie, welcher der vier Titanen der mächtigste war und wem der größte Tempel zu errichten sei, und sie führten schreckliche Kriege miteinander.
Das dritte Zeitalter
Neben den vier Titanen hatten Yserta und Nonis noch andere Kinder geboren. Einige versteckten sich vor ihren mächtigen Geschwistern, andere lebten als Untertanen der Titanen. Unter ihnen waren die Zwillinge Maruk und Enestes, die als Vasallen der Titanen über Imir herrschten, die größte und schönste ihrer Städte. Die beiden Brüder waren wie ein Mann, und teilten nicht nur die Herrschaft über Imir, sondern auch ihr Schwert und ihre Frau, Sidis.
Enestes verachtete die Riesen, da sie weder Kunst noch Verstand kannten. Als der König der Riesen, Albrafas, befahl, die Paläste der Stadt zu zerstören und aus ihren Steinen eine Statue seiner selbst zu errichten, vertrieb Enestes die Riesen aus Imir. Dies führte zu Streit mit Sidis, die nicht Königin über eine verlassene Stadt sein sollte.
...
Die Titanen waren erzürnt über Maruks Frevel, da er gewagt hatte, die Herrlichkeit ihrer Kinder in Frage zu stellen, und sie lachten über seine Schöpfung. Sie befahlen Enestes, seinen Bruder zu töten, auf dass er allein in Imir herrschen solle.
Enestes warnte Maruk und nahm sich selbst das Leben. Maruk floh aus Imir und suchte die anderen Kinder der Urgötter auf, um sich mit ihnen gegen die Titanen zu verbünden und seine Schöpfung vor ihnen zu beschützen.
Er reiste lange über die Welt und erlebte viele Abenteuer, bis er genügend Gefolgsleute gesammelt hatte, um die Herrschaft der Titanen zu beenden.
Die Anhänger Maruks bannten die Macht der Elemente an die Ränder der Welt und schufen so ein ruhiges Zentrum, in dem die Mächte der Welt im Gleichgewicht lagen. Sie vertrieben die Riesen aus diesem friedlichen und fruchtbaren Land und schenkten es den Menschen, und so begann ihr Zeitalter.
Das vierte Zeitalter
Im vierten Zeitalter

