Kreaturen

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Inhaltsverzeichnis

Menschenähnliche

Alb

Tief in den unberührten Wäldern leben die Alben. Äußerlich sind sie den Menschen ähnlich, wenn auch von schlankerem Körperbau, schärfer geschnittenen Gesichtszügen und hellerer Haut. In Wahrheit jedoch sind sie Geisterwesen, die verkörperten Seelen von Bäumen, Seen, Blumen und anderen natürlichen Gegebenheiten. Je mehr der Mensch die Welt nach seinem Willen formt, desto mehr werden die Alben zurückgedrängt. Früher sollen Alben und Menschen als Nachbarn, sogar als Familien gelebt haben; heute jedoch begegnet man ihnen nur noch selten. Alben sind von ihrem Wesen friedliebend, können aber sehr zornig werden und dann mächtige Flüche werfen.

Als Geisterwesen sind Alben unsterblich und nicht an eine körperliche Existenz gebunden. Sie essen und trinken, können verwundet und sogar getötet werden, tragen aber keine wirklichen Folgen von solchen Ereignissen.

Oger

Erwachsene Menschen zittern, wenn Großmütter ihren Enkeln von den Ogern erzählen: grobschlächtigen Kreaturen, die Menschen bei lebendigem Leibe fressen. Die Fürsten der Menschen senden ihre Ritter und Jäger aus, sobald Gerüchte vom Auftauchen eines Ogers zu hören sind, und niemand bringt diesen Kreaturen etwas anderes als Abscheu und blanke Feindschaft entgegen - was sie in gleicher Münze erwidern. Außer Hunger, Wut und Mordlust gibt es wenig in den Köpfen dieser stumpfsinnigen Kreaturen, und außer tierhaften Bellen und Knurren sprechen sie keine Sprache. Oger leben meist in Behausungen, die Menschen verlassen haben, oder in natürlichen Höhlen. Oger werden größer und stärker, je älter sie werden. Nach hundert Jahren werden sie angeblich so groß und stark wie Riesen, von denen sie sich jedoch durch ihren Mangel an Zauberkunst und Klugheit unterscheiden.

Riese

Riesen sind Schrecken eines vergangenen Zeitalters. Im Anbeginn der Zeiten herrschten die Riesen über die Welt, und Menschen waren ihre Diener - bis Maruk die Herrschaft der Riesen beendete. Einige jedoch überlebten den Krieg, und auf den höchsten Bergen sollen noch immer einige ihrer Paläste stehen. Riesen sind groß wie ein Turm und stark genug, jedes Gebäude umzuwerfen. Daneben verfügen sie aber auch über mächtige Zauberkräfte, und können dem Wind gebieten, Wasser zu Eis gefrieren lassen und können weder durch Feuer noch durch Eisen verletzt werden. Einzige bekannte Methode, einen Riesen zu töten, ist es, ihm mit einem Speer aus Eichenholz das Herz zu durchbohren.

Zwerg

Zwerge hausen in kunstvoll gestalteten, mit Schätzen gefüllten Palästen und Werkstätten unterhalb der Erdoberfläche. Sie sehen aus wie kleine, untersetzte, missgestaltete Menschen. Es existieren nur männliche Zwerge. Sie vermehren sich, indem sie Menschen ihre - vorzugsweise männlichen - Kinder im Tausch gegen Edelmetalle und Produkte ihrer Schmiedekunst eintauschen. In ihren Werkstätten verwandeln sie die männlichen Kinder in Ihresgleichen und lehren sie ihre Kunst, die weiblichen müssen ihnen als Mägde dienen. Zwerge sind Geisterwesen, ähnlich wie Alben, aber verfügen über einen irdischen Körper, werden alt und sterben.

Alle Zwerge tragen große Bärte, in denen ihre magische Kraft liegt. Er wird daher nie geschnitten, und je älter ein Zwerg und je länger sein Bart wird, desto größer ist seine Zauberkraft.

Verfluchte und Verwandelte

Werwolf

Werwölfe sind kräftige, aber auch gerissene Kreaturen, die häufig über Jahre hinweg unerkannt zwischen den Menschen leben, während sie des Nachts rücksichtslos morden und die Herzen ihrer Opfer verschlingen. Ein Mensch wird zu einem Werwolf, wenn er auf die Jagd nach Wölfen geht und dabei von einem gebissen wird. Denn der Herr der Wölfe, Atynis, schützt seine Kinder vor Menschen, die ihnen nachstellen, und verflucht jeden Menschen, der sich dem widersetzt, so dass er selbst zum Wolf wird. Wer jedoch in Verteidigung seines Heims oder seiner Herde gegen einen Wolf kämpft ist sicher.

Tiere

Hornbär

Der Hornbär ähnelt einem großen Braunbär, unterscheidet sich von ihm aber durch ein kräftiges Geweih, das aus seinem Haupt wächst. Hornbären entstehen, wenn Bären mit Gewalt aus dem Winterschlaf geweckt werden; der Zorn über die Störung lässt ihnen Hörner wachsen, nimmt ihnen die Furcht vor Menschen und füllt sie mit nicht enden wollender Mordlust.

Mannshirsch

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Mannstöter

Hirsche werden in der Brunft von nicht minder großem Verlangem getrieben als Menschen. Finden sie ihre Auserwählte nicht, fressen sie giftige Pflanzen, um ihrem Leben ein Ende zu setzen. Das Gift durchdringt mehr und mehr Körper und Geist, bis sie am Ende der Wahnsinn überkommt und sowohl ihre Zähne als auch ihre Hörner vor Gift überquellen. Wehe dem Jäger, der versehentlich der Spur eines solchen Hirschen folgt.

Warg

Als die Welt noch jung war, herrschten Wölfe über die Welt, und sie waren klüger und weise als die Menschen. Mit der Zeit jedoch nahm ihre Größe und Klugheit ab, bis sie zu den bloßen Tieren wurden, die sie heute sind. Einige Linien jedoch bewahrten sich ihre alte Kraft und herrschen heute über die anderen Wolfsrudel - die Warge. Wenn ein Warg zu Vollmond einen Wurf gebiert, ist ein Welpe darunter, der aussieht und spricht wie ein Mensch, aber mit seinen Brüdern und Schwestern lebt wie ein Tier.

Untote

Mordbruder

Wenn ein Mörder für seine Taten hingerichtet wird, ohne dass zugleich ein Opfer an Achanat erbracht wird, kehrt der Mörder als Mordbruder aus dem Totenreich zurück. Für jedes Opfer, das er zu Lebzeiten getötet hat, fordert er ein weiteres Opfer, das er mit sich in die Unterwelt nimmt. Der Mordbruder ist auf den ersten Blick als Untoter zu erkennen, denn die Zeichen seiner Hinrichtung blieben deutlich sichtbar zurück. Nicht wenige Mordbrüder tragen ihren Kopf unter dem Arm oder an den Haaren mit sich herum.

Ufermann

Der Ufermann - auch nasser Tod genannt - ist ein Seemann oder Fischer, der in einem Fluß, See oder Meer ertrunken ist. Er lauert nun am Ufer desselben Gewässers den Unachtsamen auf und zieht sie unter die Oberfläche, bis auch sie ertrinken und so - wie er - zu Sklaven Talrochs werden. Bringt er ihr sieben Opfer dar, entlässt ihn die Große Schlange in Achanats Reich, wo er mit seinen Vorfahren vereint wird.

Sturmtober

Wird ein Soldat in einer Schlacht aus Verwirrung im Schlachtengetümmel oder mit blanker Absicht von Angehörigen der eigenen Seite erschlagen, kehrt er beim nächsten Sturm aus dem Reich der Toten zurück, um Rache an jenen zu nehmen, die für seinen Tod verantwortlich sind. Sturmtober sehen aus wie zu Lebzeiten, und nicht selten hielten Freunde und Verteidiger des Opfers den Sturmtober für einen verloren geglaubten, aber nun zurück gekehrten Waffenbruder. Sturmtober sind stark und von Mordlust gefüllt, können aber von jedem außer ihrem vorgesehenen Opfer mit roher Waffengewalt besiegt werden. Mit dem nächsten Sturm jedoch kehren sie jedoch zurück, bis sie ihr Ziel zur Strecke gebracht haben.

Sturmtober sind gerissen und planen ihr Vorgehen sorgfältig. Sie gehen sogar Bündnisse mit Lebenden oder - noch erschreckender - anderen Sturmtobern ein, die auf dasselbe oder ein nahegelegenes Ziel aus sind.

Todesjünger

Einige Selbstmörder kehren nach ihrem Tod als Diener Achanats zurück und holen Familienmitglieder, Geliebte oder Feinde in ihr Grab. Als Belohnung für den Freitod gewährt Achanat ihnen die Freiheit, wenigstens im Tod mit der Geliebten zu verbringen, die ihn geschmäht hat, mit der Familie, die ihn verstoßen hat, oder dem Feind, dem sie im Leben nicht beigekommen sind. Das Opfer verbringt die Ewigkeit in der Gefangenschaft des Todesjüngers.

Wiedergänger

Der Wiedergänger steht von den Toten wieder auf, um

Pflanzen

Jungfernbeere

Die Jungfernbeere ist eine magische Pflanze, die sich um Mitternacht in eine wunderschöne Jungfrau verwandelt. Isst eine Jungfrau von den Beeren der Pflanze, verwandelt sie sich langsam selbst in eine Jungfernbeere. Zum nächsten Frühling wandert sie in einen entlegenen Wald, lässt sich dort nieder und wird selbst zu einer Pflanze. Verzehrt ein Mann eine der Beeren, entbrennt er in unsterblicher Liebe zu der Jungfernbeere und bewacht sie Tag und Nacht, bis er dort an Hunger und Einsamkeit stirbt. Gibt man ihm eine der Beeren, ohne dass er von ihrem Ursprung weiß, ist er dazu verdammt, sein Leben lang nach ihr zu suchen, und kann keine andere Liebe finden neben ihr.


Totenbaum

Wird das Lebensblut eines Menschen oder das von sieben Tieren unter einem Baum vergossen, weckt das einen unstillbaren Durst auf mehr Blut in dem Baum. Er strebt danach, mehr Menschen und Tiere über seinen Wurzeln sterben zu lassen. Totenbäume graben dazu mit ihren Wurzeln nach verborgenen Schätzen, mit denen sie Streit unter Reisenden provozieren, ersticken Schlafende mit ihren Wurzeln und lassen kletterwütige Kinder aus ihren Ästen fallen. Um den Fluch zu beenden, reicht es nicht aus, den Baum zu fällen oder zu verbrennen, da das Böse in seinen Wurzeln ruht. Stattdessen muss der Hunger des Baumes mit einem freiwilligen Opfer unschuldigen Blutes und frischen Quellwassers für immer gestillt werden.

Elementare Kreaturen

Windwandler

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Sturmreiter

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Feuerwandler

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Persönliche Werkzeuge